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Kafka

24. Januar 2013

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Auf einmal lag das Buch auf dem Sofa.
Ganz ohne Vorwarnung, ohne Hinweis, ohne Erläuterung: einfach so.
Jemand hat es dann dort gesehen, es neugierig aufgeschlagen, sich dann ein zweites Frühstück gemacht und sich mit dem Buch und dem Frühstück ins Bett zurück gezogen.
Und ist dann später wieder aufgetaucht mit dem Satz: „Würdest du mich noch liebhaben, wenn ich mich in einen Käfer verwandle und die Wand hochklettere?“
– – –
Ich habe Sandro dann am Nachmittag ein bißchen von Franz Kafka erzählt. Dazu habe ich auch mein Literaturheft aus der Mittelschule bemüht. Wir hatten im dritten Jahr eine ganz tolle Lehrerin (sie war als Aushilfe eingesprungen). Nach meiner Mutter die erste Person, die ich über Böll, über das Indogermanische und über Brecht, Trakl, Kafka, Novalis usw. erzählen hörte. Ihre Begeisterung über die deutsche Literatur war ansteckend und ich bin ihr heute noch dafür dankbar, dass sie mir damals einen wirklich guten ersten Ein- und Überblick zur Literaturgeschichte verschafft hat.
Übrigens: „Die Verwandlung“ von Kafka kann man sich auch >hier anhören.

E improvvisamente sul divano c’era il libro.
Senza spiegazioni, senza „prova a leggerlo“, senza indicazione: semplicemente era lí.
Qualcuno l’ha visto, l’ha aperto con curiositá, poi ha deciso di prepararsi una seconda colazione e di tornare a letto, con colazione e libro.
Piú tardi é tornato da me in cucina con la domanda: „Ma tu mi ameresti anche se io mi trasformassi in uno scarafaggio e camminassi sulle pareti della stanza?“
– – –
Di pomeriggio abbiamo poi parlato di Franz Kafka. Anche grazie alle cose scritte nel mio quaderno di letteratura tedesca. In terza media avevo avuto un’insegnante davvero in gamba (era di supplenza), dopo mia madre la prima persona che avevo sentito parlare di Böll, Trakl, Kafka, Novalis. La sua passione per scrittori e scrittrici, libri e poesie era contagiosa e ancora oggi le sono grata per averci dato, quell’anno, proprio una buona prima panoramica sulla storia della letteratura tedesca.

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8 Kommentare leave one →
  1. 24. Januar 2013 10:03

    E‘ davvero una fortuna avere un’insegnante così. Peccato fosse solo una supplenza….
    Un abbraccio
    Francesca
    P.S- La magia dei libri lasciati li… per caso…. Per caso????

    • Sybille permalink*
      24. Januar 2013 11:11

      Fortunatamente era di supplenza per l’intero anno!
      Eh-eh, il caso… :P

  2. 24. Januar 2013 11:25

    „Die Vewandlung“ ist schon eine sehr faszinierende Erzählung und ich Comicform könnte ich sie meinem Sohn ja vielleicht auch mal unterjubeln ;-)
    LG, Micha

    • Sybille permalink*
      24. Januar 2013 17:30

      Ich wäre als Jugendliche süchtig nach diesen Comics geworden. Hach, vielleicht ist’s ja noch nicht zu spät dafür… ;))

  3. ilmiograndecaos permalink
    24. Januar 2013 15:06

    Ti confesso che ogni tanto lascio „casualmente“anchio sul divano (luogo dedicato alla lettura……) o sul pavimento libri o giochi particolari che vorrei conoscessero.
    vale piu‘ di mille parole!
    anchio vorrei – se potessi – ringraziare tre miei professori:uno che mi ha fatto amare la grammatica facendoci analizzare un testo di brecht che avremmo poi recitato (e io, nonostante la timidezza ho recitato e da
    allora non ho quasi mai smesso), un’altra che mi ha appadsionata alla filosofia e un professore di francese che ci procurava i biglietti per il teatro!
    e‘ grazie a loro che sono cresciuta!!

    • Sybille permalink*
      24. Januar 2013 17:29

      che bella la tua testimonianza :)

  4. 24. Januar 2013 20:27

    Puh, diese Geschichte! Ich hab sehr viel lesen (müssen) in der Schule, aber am allermeisten in Erinnerung ist mir dieser Käfer geblieben…

  5. 25. Januar 2013 03:51

    Das habe ich mal als ein Ein-Mann-Theaterstück in Bremen mit zwei Freundinnen gesehen. Das war sehr gut gemacht und auch ein wenig ekelig, aber nicht zu ekelig. Als wir vor zwei Jahren nach Indiana gefahren sind, haben wir das als Hörbuch gehört, doch nur Jonathan und Charlotte haben etwas verstanden (die anderen mußten das auch nicht wirklich verstehen). Dann müßt Ihr jetzt „Das Schloß“ lesen oder vielleicht „Den Prozeß“ :)!

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