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Chess & Werewolf Math

17. September 2012

„Es war einmal ein Schah, in Persien. Er wollte den Erfinder des Schachspiels für diese Erfindung belohnen.

„C’era una volta lo Sciá in Persia. Voleva ringraziare l’inventore del gioco di scacchi per questa invenzione.

Der Weise wünschte sich als Belohnung, man solle auf das erste Feld des Schachbretts ein Weizenkorn legen,
auf das zweite Feld zwei Weizenkörner,
auf das dritte Feld vier,
auf das vierte Feld acht;
und immer so weiter. –
Der Schah dachte, das wäre ja keine große Sache – aber dann musste er sich doch wundern…“

Il saggio inventore disse che desiderava: un chicco di grano sul primo piccolo campo della scacchiera;
due chicchi sul secondo campo,
quattro chicchi sul terzo,
otto cicchi sul quarto e avanti cosí. –
Lo Sciá pensó che non fosse una grande cosa – ma poi alla fine si meraviglió alla grande…“


So heißt es in Sandros Mathematikbuch.
Und wir haben das natürlich gleich mal ausprobiert.
Mit Gerste.
:)

Piú o meno cosí dice il libro di matematica di Sandro.
E ovviamente abbiamo subito dovuto provare la cosa.
Con chicchi d’orzo.
:)

Und jetzt, nachdem wir uns – wie der Schah – ordentlich gewundert haben, sind wir bereit und neugierig genug (und es ist ja so wichtig, neugierig zu sein!), um die Geheimnisse der Rechenkunst rund um dieses Thema zu erforschen… ;)

E ora che – come lo Sciá – ci siamo meravigliati alla grande, siamo curiosi abbastanza (ed é fondamentale, la curiositá!) e pronti per affrontare i segreti matematici-tecnici attorno a questo argomento… ;)

Sandro fiel dann auch sogleich eine ähnliche Geschichte ein: in „Der Werwolf“ von Alexandre Dumas (der auch „Die drei Musketiere“ geschrieben hat) geht der arme Holzschuhmacher Thibaud einen Pakt mit dem Bösen ein. Seine Wünsche werden erfüllt (in erster Linie will er sich am Baron rächen), dafür wird ihm aber
– beim ersten Wunsch ein Wolfshaar wachsen;
– beim zweiten zwei Haare;
– beim dritten vier;
– beim vierten acht usw.
Schließlich verwandelt er sich in einen Werwolf.
Da sieht man mal, wie wichtig es ganz konkret im Leben ist, gut rechnen zu können. Man möchte ja nicht als Werwolf enden, nur weil man das mit dem Haarwuchs nicht korrekt berechnen konnte!

Sandro si é poi ricordato di una storia simile: in „Le Meneur de loups“ di Alexandre Dumas (che scrisse anche „I tre moschettieri“) il povero Thibaud accetta un patto con il Male – i suoi desideri saranno realizzati (soprattutto vuole vendicarsi nei confronti del ricco barone), e in cambio
– al primo desiderio gli crescerá un capello da lupo;
– al secondo desiderio due capelli;
– al terzo quattro;
– al quarto otto ecc.
Alla fine si trasforma in un lupo mannaro.
Vedete dunque quanto sia importante la matematica nella vita di tutti i giorni, mica si vuole rischiare di trasformarsi in un lupo mannaro per il fatto di non essere riusciti a calcolare l’aumento dei capelli!

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9 Kommentare leave one →
  1. 17. September 2012 13:16

    Super! Die Geschichte mit dem Werwolf muss ich doch gleich mal meiner Tochter erzählen. Das ist ein Argument!
    LG

    • Sybille permalink*
      18. September 2012 06:39

      So treffen sich Literatur und Mathematik… ;)

  2. 17. September 2012 13:44

    Bella l’idea di un racconto matematico…

  3. 17. September 2012 20:50

    Hahaha, beware of the werewolf, study math! Ein super Motto! ;-) Tolle Geschichte, die wirklich neugierig macht! Ich geh mal rechnen…
    Ganz liebi grüäss, anja

    • Sybille permalink*
      18. September 2012 06:38

      Die nächste Frage ist natürlich, wie viele Haare wachsen auf einem Werwolf? ;)))

  4. 18. September 2012 20:24

    :-) Eine tolle Geschichte, und als echtes Experiment noch viel interessanter als das Gedankenexperiment!
    Grad ist mir dabei eingefallen: Einmal waren wir in der Schulzeit bei einem Radiosender zu Besuch, die ganze Klasse, also ca 25 Leute. Die Sendung, die grad live gesendet wurde, hieß „3 mal 3“. Die Moderatorin wollte den Radiohörern verraten, dass wir zu Besuch waren und sagte, heute müsse man zur Sendung ja „3 mal 3 mal 3 mal 3 mal 3“ sagen, weil so viele Leute in der kleinen Kabine wären. :-) Damals dachte ich leise bei mir, das hat sie aber noch nicht konkret ausgerechnet, wie viele das dann wirklich wären. Das ist meine einzige Erinnerung an diesen Ausflug. Der Rest hat mich wohl nicht so fasziniert…
    Alles Liebe und weiterhin fröhliches Lernen, Katharina

    • Sybille permalink*
      19. September 2012 05:26

      Vielleicht ist sie ja eben Moderatorin geworden, weil sie’s mit Mathe nicht so hatte… ;)) Ist schon lustig, an was für Dinge man sich erinnert!

  5. 20. September 2012 19:08

    Super!!! So nachgespielt noch toller, die Schah-Geschichte kannte ich, aber nicht die von Dumas.
    Musste beim Titel lachen, ihr macht Werwolf-Math und wir Bären-Math. Wir scheinen’s mit den Tieren zu haben :))

    • Sybille permalink*
      21. September 2012 06:42

      Mit Tieren ist’s doch viel netter, nicht? ;)

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