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Mary Shelley: Frankenstein

30. Mai 2012

Vor diesem Bericht über unsere Lektion zu Mary Shelley möchte ich zuerst einen Gedanken der Solidarität für die Betroffenen des neuerlichen Erdbebens in der Region Emilia Romagna ausdrücken. Auch wir haben die Erdstöße gestern gespürt. Hoffentlich ist jetzt wirklich Schluss mit dem schrecklichen Ereignis.

Prima di raccontare la nostra lezione su Mary Shelley vorrei dedicare un pensiero di solidarietá alle vittime dell’ultimo terremoto in Emilia Romagna, anche noi ieri abbiamo sentito le scosse. Spero con tutto il cuore che ora sia finita.

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Ins neue Lapbook kommt z. B. Mary Shelley, die Autorin von „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“.

Nel nuovo lapbook troverá spazio per esempio Mary Shelley, l’autrice di „Frankenstein“.

Frankenstein: Wir haben uns das Hörbuch und das Hörspiel angehört. Und ein bißchen vom Film (1931) in Englisch angeguckt.
Wir haben auch über die Botschaften gesprochen, die in dieser Geschichte vermittelt werden. In diesem Zusammenhang fiel uns auch eine Gruselgeschichte über genetisch veränderten Weizen ein, die wir schon ein paarmal angehört haben: Heterotrophe. Hier entgleitet das Experiment mit der Schöpfung und wendet sich gegen den Erschaffer.
Dieses Grundthema kommt häufig in Varianten vor, so hat auch Mary Shelley sich wie Goethe für seinen Zauberlehrling von der Legende des Prager Golem inspirieren lassen.

Frankenstein: Abbiamo ascoltato due versioni di audiolibro e guardato un pezzo del film (1931) in inglese.
Abbiamo discusso sui messaggi del racconto. In questo contesto ci é anche venuto in mente un racconto che abbiamo ascoltato tempo fa, Heterotrophe, che narra di un errore durante la manipulazione genetica con il grano (le piante diventano carnivore). Il tema degli „esperimenti“ in questo senso lo si trova spesso, come Goethe per il suo Zauberlehrling anche Mary Shelley si é ispirata alla leggenda del Golem di Praga.

Das Leben von Mary Shelley haben wir schon vor einigen Jahren kennengelernt und hören sie uns nochmal auf dieser CD, Geniale Querköpfe, an.
Ich freue mich darüber, dass Sandro sich an den Namen von Marys Mutter, nämlich Mary Wollstonecraft, erinnerte, die wir anlässlich der Women’s History Lektion kennengelernt hatten.

Sulla vita di Mary Shelley avevamo giá saputo diverse cose in precedenza, ora abbiamo riascoltato il CD che racconta la sua biografia.
Sono contenta di constatare che Sandro si ricorda ancora della madre di Mary, M. Wollstonecraft, che avevamo conosciuto durante la lezione Women’s History.

Ein paar Infos zur Biografie fürs Lapbook.

Alcune informazioni biografiche per il lapbook.

Einige der Hauptpersonen in „Frankenstein“.

Alcuni dei personaggi di „Frankenstein“.

Kurzbeschreibung auf der Rückseite.

Breve descrizione sul retro.

Frankenstein ist auch wieder eine Gelegenheit, Niks Vulkankarten zur Hand zu nehmen.
Warum?
Mary Shelley schrieb „Frankenstein“ im sog. Jahr ohne Sommer, 1816. Es war ein ungewöhnlich kaltes Jahr. Ursache war – das fand man erst etwa 100 Jahre später heraus – der Vulkanausbruch von Tambora in Indonesien. Staub und Asche in der Atmosphäre legten sich wie ein Schleier um den Erdball und es kam zu einer Abkühlung mit schwerwiegenden Folgen: Missernten, Überschwemmungen, Hungersnöte, vor allem im Alpengebiet. Mary Shelley verbrachte den Sommer 1816 mit Freunden wie Lord Byron, John Polidori und ihrem Mann Percy Shelley in der Nähe des Genfersees. Aufgrund des schlechten Wetters musste man viel Zeit im Haus verbringen, und so entstand die Idee, Schauergeschichten zu schreiben und sie sich gegenseitig vortragen. John Polidori schrieb bei dieser Gelegenheit „Der Vampyr„, die erste Vampirgeschichte der Weltliteratur. Diese Geschichte kennt Sandro bereits durch das entsprechende Hörspiel seines Bruders.
Das war eine interessante und fächerübergreifende Lektion, und eine der Lieblingsfragen, die der schlaue Sandro seinen Großeltern oder Freunden in nächster Zeit wohl häufig stellen wird, heißt: „Was hat der Vulkan Tambora mit Frankenstein zu tun?“ :)))

Frankenstein ci dá anche modo di riprendere in mano le carte dei vulcani.
Perché?
Mary Shelley scrisse „Frankenstein“ nel 1816, l‘anno senza estate. Era un’estate freddissima dunque, e solo circa 100 anni dopo é stato scoperto il motivo: l’eruzione del vulcano Tambora in Indonesia. Le ceneri vulcaniche nell’atmosfera hanno oscurato il sole, le conseguenze erano mancanza di cibo, fame, alluvioni… Mary Shelley ha passato l’estate 1816 in Svizzera nei pressi del Lago di Ginevra, insieme a suo marito Percy ed amici come Lord Byron e John Polidor. Visto che appunto il tempo era pessimo e si passava tanto tempo in casa, hanno deciso di scrivere ognuno un racconto da brividi e leggerlo poi agli altri. Ecco come é nato Frankenstein. Polidori in quell’occasione ha scritto „Il vampiro“, il primo racconto di questo genere nella letteratura, che Sandro conosce giá grazie ad un audiobook di John.
Questa é stata una lezione interessante che ha toccato diversi argomenti. Una delle domande che prossimamente Sandro rivolgerá a nonni e amici, probabilmente sará questa: „Cosa c’entra il vulcano Tambora con Frankenstein?“ :)))

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8 Kommentare leave one →
  1. 30. Mai 2012 05:53

    Das ist sehr interessant!
    So haben sich unsere Lernwege wieder gekreuzt: von Lord Byron haben wir auch am Montag im Schloss Chillon gehört! Und wie du schon gesagt hast: Mary Shelley und die Schweiz.

  2. anna permalink
    30. Mai 2012 07:55

    ciao Sandro sono Surya e ti voglio consigliare un bel film in tema anche se è un po‘ vecchiotto si chiama Frankestein junior è in bianco e nero a me piace un sacco e mi fa ridere……..

    • Sybille permalink*
      30. Mai 2012 10:49

      grazie ho visto un pezzo una volta!

  3. 30. Mai 2012 07:57

    Die Shelley-Geschichte finde ich auch sehr interessant. Von dem Aufenthalt am Genfer See handelt ja auch der Film „Gothic“ mit tollen Schauspielern (ich weiß aber nicht inwiefern der jugendtauglich ist).
    LG, Micha

  4. april permalink
    30. Mai 2012 19:14

    Deinem Solidaritätsgedanken möchte ich mich gerne anschließen. Es hat mich sehr betroffen gemacht, dass so viele Menschen ihr Leben oder ihr Zuhause verloren haben. Auch sehr traurig, was an kulturellen Hinterlassenschaften zerstört wurde, diese wundervollen alten Gebäude und Orte.

  5. 31. Mai 2012 21:06

    I love how you teach. I am learning SO much from you.

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