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Lessing: Nathan der Weise

26. Januar 2012

Passend zum 18. Jahrhundert, welches gerade den Schwerpunkt im Fach Geschichte bildet, befassten wir uns mit Lessings „Nathan der Weise“.
Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) gehört zu den sogenannten Vorklassikern und ist einer der bedeutendsten deutschen Dichter.
Dieses Buch ist eine sehr schöne Nacherzählung des berühmten Werks für Kinder. Die Textpassagen aus dem Original sind in Schrägschrift gedruckt.

In storia abbiamo iniziato ad occuparci del 18esimo secolo e perció anche dal punto di vista della letteratura ci sono tante cose interessanti da scoprire. Abbiamo letto „Nathan il saggio di Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), un poeta tedesco molto importante.
Questo libro racconta la storia in una versione per ragazzi ed ha delle illustrazioni molto belle. I passaggi nel testo che si riferiscono all’originale sono stampati in corsivo.

Lessings Ideal war jenes des „toleranten Humanismus“. In „Nathan der Weise“ macht er verständlich, wie sich für ihn jede echte Religion durch Menschlichkeit auszeichnet.
Die von Nathan erzählte berühmte Ringparabel übernahm Lessing übrigens vom italienischen Schriftsteller Giovanni Boccaccio, den wir anlässlich der Lektionen zur Renaissance durch sein Werk Decamerone kennengelernt hatten.
>Hier findet man eine Nacherzählung und eine Übersicht zu „Nathan der Weise“.

Attraverso questa storia si capisce cosa intendeva Lessing con il suo ideale di „umanesimo tolerante“: secondo lui ogni vera religione é caratterizzata dal pensiero della toleranza.
Lessing ha ripreso da Giovanni Boccaccio, che avevamo giá conosciuto attraverso il Decamerone, la famosa parabola degli anelli. Il sultano Saladino aveva chiesto a Nathan quale fosse secondo lui la religione vera, autentica, e Nathan per rispondere raccontó cosí:

„Un anello magico, con la proprietà di rendere il possessore gradito agli occhi di Dio e degli uomini veniva tramandato come cimelio di famiglia dal padre al figlio che egli amava di più. Quando l’anello giunse in possesso di un uomo che aveva tre figli, amati tutti allo stesso modo, egli lo promise in eredità a tutti e tre. Cercando il modo di mantenere la sua promessa, egli ne fece fare due copie indistinguibili dall’originale e sul letto di morte diede un anello a ciascuno di loro. I fratelli litigarono su chi possedesse il vero anello, tanto da interpellare un saggio giudice che consigliò loro di comportarsi come se ognuno avesse quello originale, in modo che, col tempo, le virtù possedute da questo sarebbero prima o poi uscite allo scoperto: le tre copie erano infatti identiche all’originale.“ (da wikipedia)

Das Werk haben wir uns auch als Schauspiel auf CD aus der Bibliothek angehört. Am Abend, in Decken eingekuschelt auf dem Sofa.
Tipp: Weil die Geschichte von Nathan in der Zeit der Kreuzzüge spielt, könnte man sie auch in eine Lektion zum Thema Mittelalter einfließen lassen.
Als schriftlichen Beitrag schrieb Sandro eine eigene Nacherzählung zur Ringparabel.
Ich frage ihn bei solchen Anlässen meistens, was er denn gerne schreiben würde: eine Zusammenfassung, eine Personenbeschreibung, eine Erörterung. oder Fragen beantworten? Er mag selbstgestellte Aufgaben recht gern.

Di sera, comodi sul divano, abbiamo ascoltato „Nathan il saggio“ in versione teatrale su CD, preso in biblioteca.
Un consiglio: visto che la storia di Nathan si svolge nel periodo delle crociate, si potrebbe introdurrla anche in una lezione sul medioevo.
Sandro ha poi deciso di fare un suo riassunto della parabola degli anelli.
In occasioni come questa gli chiedo spesso cosa preferirebbe scrivere: un riassunto, una descrizione dei personaggi, rispondere a delle domande…? Quando puó scegliere fra diverse opzioni, anche i risultati sono migliori.

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3 Kommentare leave one →
  1. 27. Januar 2012 03:20

    Nathan den Weisen habe ich im Studium und in der Schule gelesen. Mir hat er immer gut gefallen. Bisher habe ich mit meinen Kindern noch kein Schauspiel auf Deutsch probiert, wir halten uns im Moment an Novellen. Auf Englisch haben wir Shakespeare gelesen, aber noch nicht so richtig interpretiert, wie man das in der Oberschule tut. Vielleicht wage ich mich nächstes Jahr an ein deutsches Schauspiel. Die Zusammenfassung für Kinder sieht interessant aus. Das merke ich mir.

    Da hat Sandro ja richtig viel geschrieben! Das muß das Mutter- und Lehrerinnenherz doch höher schlagen lassen, oder?

    • Sybille permalink*
      27. Januar 2012 05:50

      Ja, diese Buchreihe gefällt mir auch sehr gut. Ich habe sie in der Bibliothek entdeckt. Wir lesen jetzt daraus gerade Götz von Berlichingen von Goethe.
      Oh ja, und wie ich mich über Sandros gute Schreib-Phase freue. Früher war das oft recht anstrengend, weil er schnell ungeduldig wurde. Jetzt hat er irgendwie Freude am Schreiben entwickelt. Manchmal brauchen die Dinge wohl den richtigen Zeitpunkt.

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  1. Goethe: Götz von Berlichingen « Buntmond

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