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Artist Study: Albrecht Dürer

12. Oktober 2011

Albrecht Dürer ist ein vielseitiger Künstler der Renaissance.
Wer kennt nicht seinen berühmten Hasen oder die betenden Hände? Auch seine Selbstporträts sind ziemlich bekannt.

Albrecht Dürer é un importante artista del Rinascimento.
Chi non conosce la sua famosa lepre o le mani che pregano? Anche i suoi autoritratti sono abbastanza conosciuti.

Wir haben dieses Buch aus der Bibliothek ausgeliehen und uns gemeinsam die Bilder angesehen und besprochen:

Abbiamo trovato questo libro in biblioteca e osservato le opere di Dürer:

Einen Kupferstich haben wir uns dann noch besonders angesehen: Melencolia I.

Questa incisione, Melencolia I., l’abbiamo studiata particolarmente.


Wie es der Zufall will, las ich erst kürzlich zu diesem Bild einige interessante Details, und zwar im Roman „The lost symbol“ von Dan Brown, wo es häufig um Symbole und ihre Aussagen geht und auch dieser Kupferstich eine wichtige Rolle spielt.

Come vuole il caso, poche settimane fa avevo letto diversi particolari interessanti su questa immagine, in „The lost symbol“ di Dan Brown, dove si parla tantissimo di simboli e i loro significati, e dove proprio questa incisione di Dürer ha un ruolo importante.

In Melencolia I sieht man eine Gestalt mit Flügeln. Sie ist das Symbol für den denkenden Menschen, der trotz aller Anstrengungen nicht zur Erleuchtung gelangt. Die Gestalt ist umgeben von seltsamen Dingen: Maßstäben, einem ausgemergelten Hund, Zimmermannswerkzeug, einem Stundenglas, verschiedenen geometrischen Körpern, einer Glocke, einer Leiter usw. Bis heute sind sich die Wissenschaftler noch nicht über die symbolische Aussage einig.
Zum ersten Mal in einem europäischen Kunstwerk wird ein magisches Quadrat gezeigt. Dieses hier ist besonders berühmt, da Dürer etwas fast Unglaubliches geschafft hat: Die Zahlen jeder Richtung ergeben 34 (er war in jenem Jahr 43 Jahre alt). Auch diagonal gerechnet! Und zugleich fügte Dürer die Jahreszahl, in dem das Werk entstand, ein, nämlich 1514. Ist das nicht aufregend?
Das fand Sandro ziemlich spannend. Ich auch! :)

In Melencolia I vediamo una figura con grandi ali. È il simbolo per l’essere umano pensante, che peró nonostante tutti i suoi sforzi non arriva all’illuminazione. La figura é circondata da cose strane: strumenti di falegname, un cane, una clessidra, varie forme geometriche, una campana, una scala… Ancora oggi si discute sul significato simbolico di questa immagine.
Per la prima volta all’interno di in un’opera d’arte europea si vede un quadrato magico. Questo di Dürer é particolarmente conosciuto. La somma dei numeri per ogni direzione é 34, in quell’anno Albrecht Dürer aveva 43 anni (da leggere in versione specchio). Dürer é riuscito pure ad inserire il numero 1514, ovvero l’anno attuale. Non é fantastico?

Sandro ne é rimasto impressionato. Anch’io! :)

magic square from Dürer’s Melencolia I

Zu Dürers Rhinozeros gibt es interessante Vorschläge bei LL-Web:

Ecco alcune proposte sul rinoceronte di Dürer, da LL-Web:


Das Rhinozeros in einer Collage in einen anderen Kontext stellen.
Hier Sandros Version „Das Rhinozeros als Richter“.

Mettere il rinoceronte di Dürer in un contesto nuovo.
Qui la versione di Sandro „Il giudice rinoceronte“.


Was man aus einem Stück von Dürers Rhinozeros machen kann…

Inventare un animale nuovo partendo da un pezzo di rinoceronte

Und schließlich haben wir mit der Lektüre von „Der Löwe des Herrn Dürer“ begonnen, wie uns Nik von Life is bunt empfohlen hatte.
Die Geschichte handelt von zwei Kindern, die zufällig durch die Zeit gewirbelt werden und 1510 in Albrecht Dürers Werkstatt landen. Man erfährt dabei viel über den Alltag jener Zeit, und natürlich über Albrecht Dürer. Das Buch ist sehr lustig und gefällt uns beiden sehr gut! :)
>Weitere Tipps und Hinweise zum Lernen über Albrecht Dürer gibt es bei Harmony Art Mom.
> Hier noch ein paar Video-Tipps, ebenfalls von Nik (danke nochmal!):
– Albrecht Dürer, Bildnis eines unbekannten Geistlichen
– Albrecht Dürer
– Herstellung von Kupferstichen
 – Holzschnitte

Infine abbiamo iniziato con la lettura del libro „Der Löwe des Herrn Dürer“ (Il leone del signor Dürer), indicatoci da Nik di Life is bunt.
Racconta la storia di due ragazzi che per caso vengono trasportati nell’anno 1510, direttamente a casa di Albrecht Dürer. Attraverso questo racconto si imparano molte cose sulla vita quotidiana di quel periodo, e naturalmente di Albrecht Dürer e il suo lavoro. Il libro é molto divertente! :)
>Anche Harmony Art Mom presenta interessanti proposte per studiare questo artista.

8 Kommentare leave one →
  1. 12. Oktober 2011 10:11

    Dürer è tra i miei pittori preferiti. Grazie di questo post! Grazie di tutte queste nuove scoperte per me.

  2. 12. Oktober 2011 11:41

    Anch’io amo questo pittore! Amo in generale i pittori fiamminghi, ma Duerer è speciale…ricordo che lo si studiava in parallelo a Leonardo…
    Vorrei anch’io leggere questo libro di cui parli…ma forse non è stato tradotto in italiano!
    Potrei prenderlo in tedesco così avrei lo stimolo per riprendere a studiare un po‘ di deutsch! :)

    • Sybille permalink*
      12. Oktober 2011 11:46

      :) Infatti prossimamente ci occuperemo anche di Leonardo.
      Non ho trovato una traduzione del libro in italiano, comunque secondo me ce la puoi fare, non é scritto in un linguaggio difficile. Ciao!

      • 18. Oktober 2011 12:24

        ah ah! :) Mi fai un po‘ di coraggio! Allora lo metterò nella mia wishlist di amazon, così magari qualcuno per Natale me lo regala! :)

      • Sybille permalink*
        18. Oktober 2011 14:17

        :)

  3. 13. Oktober 2011 18:33

    Io invece non conosco benissimo questo pittore anche se mi piace. Approfitterò dei links e delle attività che suggerisci per approfondire la mia conoscenza!

    • Sybille permalink*
      14. Oktober 2011 06:43

      Anch’io molte cose le ho scoperte proprio ultimamente. Buon finesettimana Palmy!

  4. 27. Mai 2014 06:53

    Albrecht Dürer hat das in seinem Melencolia § I Kupferstich abgebildete Magische Quadrat nicht selbst “gemacht“ bzw. errechnet. Denn genau dieses Jupiter-Quadrat war schon seit Jahrhunderten vor 1514 bekannt und ist z.B. aus einer arabischen Handschrift 963 n. Chr. bereits lange vor Dürers Zei von Ioannis de Sevilla unter dem Titel ‘de septem quadraturis planetarum‘ ins Lateinische übersetzt worden.
    Schließlich hat Karl Anton Nowotny 1967 das mit dem Melencolia-Quadrat identische Mag. Quadrat unter Appendix VIII nebst der Latein-Übersetzung auf folio 147v des Codex Vind. 5239 unter Appendix IX als Faksimile abgebildet in dem von ihm bei ADEVA Graz 1967 herausgegebenen Reprint des Kölner Erstdrucks 1533 von De Occulta philosophia des Agrippa von Nettesheim, nämlich auf S. 665 und mit der dazugehörigen Legende auf S. 906.

    Man kann also nur fragen, warum Dürer aus den zu seiner Zeit bereits bekannten Jupiter-Quadraten gerade dies 17-n Quadrat für Melencolia § I ausgewählt hat. – Wahrscheinlich wegen der heute noch in Italien gemiedenen “Todeszahl“ 17. Denn seine Mutter starb am 17.5.1514 um 16 Uhr, wie die verkürzte Sonnenuhr-Skala über der Sanduhr mit der letzten Ziffer IIII anzeigt. Dr. Ernst Theodor Mayer

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