Gerechte Sprache (4)
Geschlechtergerechte Sprache: Wir haben die Tageszeitung “Dolomiten” nach “schlechten Beispielen” durchforstet. Eine interessante Übung!
Leider ist es überhaupt nicht schwierig, solche Beispiele zu finden. Eher das Gegenteil ist der Fall – positive Beispiele zu finden! Hm…
Hier einige Highlights:
Questo é stato un esercizio davvero interessante!
Abbiamo sfogliato il quotidiano “Dolomiten” cercando degli “esempi negativi” per quanto riguarda il linguaggio non sessista.
Purtroppo non é stato per nulla difficile, anzi é piú difficile trovare degli esempi positivi!
In seguito alcuni esempi:
Drei Schülerinnen sind “Schüler”.
Tre bambine sono “alunni”.
Fein, dass sie etwas gewinnen können, die “Dolomiten”-Leser. Und die Leserinnen?
Possono vincere qualcosa partecipando a questa iniziativa, i lettori del “Dolomiten”. E le lettrici?
Ob es sich hier um das richtige Bild handelt? Darunter steht nämlich nur etwas von Schülern, nicht auch von Schülerinnen.
Avranno sbagliato a scegliere la foto? Sotto c’é scritto “alunni”, e le “alunne” nel testo rimangono invisibili.
Hier ebenso: strahlende Kirchenchormitglieder (m/w) auf dem Bild, im Text werden nur die Sänger erwähnt.
E ancora: tanti membri maschili e femminili del coro sulla foto, ma nel testo si parla solo di maschi.
Nach den vielen Analysen werden wir nun zum Abschluss endlich zu den konkreten Leitlinien und Übungen zur Anwendung von geschlechtergerechter Sprache kommen.
Und dann gibt es keine Ausreden mehr! ;)
La prossima volta ci occuperemo finalmente delle proposte e degli esercizi concreti per arrivare all’obiettivo dell’uso di un linguaggio paritario, non sessista.
E poi basta con le scuse! ;)






Es ist eine Sache der Bewusstmachung. Vielleicht solltet ihr mal einen Leserbrief schreiben. Zwar sehe ich den Gebrauch der männlichen Form für alle nicht so eng, aber eben – als ich einen Kommentar schrieb – *zack* fiel es mir auf und ich gebrauchte die in diesem Zusammenhang richtige, nämlich weibliche Form. Du hast mich angesteckt, zumindest ein bisschen ;-)
Leserbrief: gute Idee, danke! :)
Zur geschlechtergerechten Sprache fällt mir eine Vorlesung an der Uni ein, wo der Professor am Anfang immer sagte: Sehr geehrte Studentinnen und Studenten. Er hat das dann einmal aus Versehen weiter fortgesetzt mit “die Bleistifte und Bleistiftinnen”… man kann’s auch übertreiben ;)
Für mich ist es immer etwas mühsam, wenn in einem Text steht: Leser/innen oder LeserInnen oder sowas. Da habe ich lieber am Anfang eine Bemerkung, dass eine Bezeichnung für alle gilt. Obwohl ich es schon wichtig finde, korrekt anzusprechen. Aber der Lesbarkeit halber wäre es für mich zumindest beruflich deutlich einfacher, nur eine Bezeichnung drin zu haben.
Liebe Grüße!! maria
Impressionante, soprattutto la foto con le tre bambine alunni!!!!
Ich stimme Maria zu und schreibe ebenfalls aufgrund der besseren Lesbarkeit die einheitliche Form von “Schülern” oder benutze die Abkürzung “SuS” :-)
LG,
papillionis
Ach ja, SuS! Habe ich lange nirgends mehr gelesen! :)